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Der Sandmann (1993)
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Der Sandmann ist ein 1993 erschienener Spielfilm von Eckhart Schmidt, der auf E.T.A. Hoffmanns ErzÀhlung Der Sandmann Bezug nimmt. Er handelt von einem jungen Mann, der mit seiner Freundin an den Ort seiner Kindheit reist, wo er dem mutmaßlichen Verantwortlichen für den Tod seines Vaters wiederbegegnet und sich in dessen vermeintliche Tochter verliebt.

Contents

β€’ Handlung
β€’ Weblinks

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Handlung

Daniel und seine Freundin Clara reisen nach Italien, um ihren ersten gemeinsamen Urlaub in einem kleinen Ort am Gardasee zu verbringen. Bereits kurz nach der Ankunft wird Daniel von der Begegnung mit einem Γ€lteren Mann aufgewΓΌhlt und begibt sich auf die Suche nach diesem. Erst als er tags darauf von der deshalb mehrfach allein gelassenen Clara zur Rede gestellt wird, erΓΆffnet er ihr, dass es sich bei ihrem Ferienziel um seinen Geburtsort handelt, wo auch seine Eltern begraben sind. Im Γ€lteren Mann glaubt er Coppola zu erkennen, den er fΓΌr den Flammentod seines Vaters verantwortlich macht. Es hΓ€ufen sich die Missgeschicke, etwa wird das gesamte GepΓ€ck des Paars aus dem Hotelzimmer gestohlen.

Vom Balkon seines Hotelzimmers aus beobachtet Daniel oft eine junge Frau auf dem Anwesen Coppolas, die dieser als seine Tochter bezeichnet und von der er sich stark angezogen fΓΌhlt. Als er ΓΌber den Zaun klettert, um mit ihr zu sprechen, wird er von Coppola zur Rede gestellt.

Coppolas Diener Spalanzani ΓΌbergibt Clara eine Einladung des jungen Paares zu einem Abendempfang. Auch bei dieser Gelegenheit kann Daniel sich kaum von Olimpia lΓΆsen, die er zum Abschied vor den Augen seiner Freundin kΓΌsst. Clara reist wenig spΓ€ter allein nach Venedig weiter. Das Hotel teilt Daniel – anscheinend auf Betreiben Coppolas – mit, dass auch ihm das Zimmer nicht mehr zur VerfΓΌgung stΓΌnde.

Daniel sucht vermehrt heimlich Olimpia in Coppolas Haus auf und versucht sie schließlich dazu zu bewegen, ihren Vater fΓΌr ihn zu verlassen. Sie flΓΌchten schließlich in ein verlassenes Haus, wobei es auf dem Weg dorthin zu einer kΓΆrperlichen Auseinandersetzungen mit Coppola kommt. Als sich Olimpia verletzt, stellt Daniel fest, dass ihre Wunde nicht blutet. Stattdessen findet er dort DrΓ€hte und andere technische Bauteile und erkennt somit, dass es sich bei Olimpia um keinen Menschen, sondern eine Maschine handelt. Um zu verstehen, wie sie ihn dennoch lieben kann, nimmt er ihre Bestandteile immer weiter auseinander, bis sie zunΓ€chst ihre FΓ€higkeiten zu laufen und zu sprechen verliert und schließlich auch ihr β€žBewusstseinβ€œ. Daniel bringt Olimpia zu Coppola, damit dieser sie repariere.

Coppola und Spalanzani erscheinen an Daniels RΓΌckzugsort. Da Coppola nicht in der Lage war, Olimpia zu reparieren, haben sie eine Nachbildung Olimpias dabei, die nach Coppolas Aussage jedoch nie an die Perfektion Olimpias herankommen werde. Daraufhin wird er von Daniel erneut angegriffen. Am Ende erklΓ€rt Coppola Daniel, dass er in Wirklichkeit sein Vater sei und Coppolas IdentitΓ€t angenommen habe, nachdem in Wirklichkeit dieser bei dem Feuer umgekommen sei.

Weblinks

β€’ Der Sandmann bei IMDb
β€’ Der Sandmann im Lexikon des internationalen Films